DIE LINKE.Würzburg

Kurzprogramm zur
Stadtratswahl Würzburg 2008

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pfeilKurzprogramm
pfeilVollständiges Programm

Von Arbeit muss man leben
können – ohne Arbeit auch

Bildung und Schule

Kultur

Bunte Kulturszene macht Würzburg lebenswert

  • Städtische Räume und Einrichtungen für
    Engagierte öffnen: Initiativen brauchen Räume

  • Vorhandene, reiche Kulturszene vor Ort einbe­
    ziehen und fördern – statt teurer Prestigeprojekte

  • Deserteursdenkmal statt Kriegerdenkmal

Jugend

  • keine Schließung der Jugendzentren
    Bechtolsheimer Hof und Cafe Cairo

  • Statt City-Manager Stelle für Jugendarbeit

  • Jugend fördern statt zu krimi­nalisieren –
    Jugend braucht Freiräume:
    Flächen für Graffitis, Skaterbahnen, Übungsräume ...

Verkehr

  • Entwicklung eines Verkehrskonzepts:
    weniger Individualverkehr durch attraktive Alternativen

  • Radverkehr gleichberechtigt einbeziehen,
    Radwege in Stand setzen, Lücken schließen,
    mehr und überdachte Zweiradstellplätze

  • Güterverteilzentrum am Stadtrand:
    nur noch »emissionsfreier« Lieferverkehr

Öffentlicher Nahverkehr

  • Einbindung in benachbarte Verkehrsverbünde:
    Abstimmung der Fahrpläne – Verbundtarife

  • familienfreundliche Tarife

  • WSB-Kundencenter wieder an den Bahnhof

  • Fahrkarten in Strabas und an Haltestellen

  • Neuauflage eines Gesamtfahrplans für Würzburg

Behinderte und Senioren

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und
selbst bestimmtes Leben ermöglichen

  • mehr kostenlose öffentliche Toiletten

  • Bäume und Bänke im Innenstadtbereich

  • Barrierefreiheit Zug um Zug umsetzen –
    unter Ein­be­ziehung Betroffener:
    WCs, Strabas, Gebäude ...



Wirtschaftliche Entwicklung
Global denken – lokal Handeln

  • Entwicklung regenerativer Wirtschafts­kreis­läufe - Förderprogramme nutzen - das schafft Arbeits­plätze und macht unab­hängiger von Energiekonzernen

  • produzierendes Gewerbe in Zukunftsbranchen als weiteres Standbein entwickeln

  • keine weitere Ausweitung der Verkaufsflächen - Stärkung der Innenstadt

Beschäftigung

  • 1€-Jobs dürfen keine Arbeitsplätze ersetzen

  • In städtischen Betrieben und Einrichtungen:
    mehr Ausbildungsstellen, keine 1-Euro-Jobs,
    keine Leiharbeit und Abschaffung befristeteter Arbeitsverträge

  • Bei Auftragsvergabe verpflichtend soziale und ökologische Standards + Mindestlohn 8 Euro

  • Keine weiteren verkaufsoffenen Sonntage

Keine neoliberalen Experimente

  • Ausstieg aus dem »Cross-Border-Leasing«-Vertrag für die Straba (Vertrag über 99 Jahre mit »Investor«)

  • Zurücknahme der Teilprivatisierung der
    Stadtwerke (25% gehören bereits EON )

Arvato-Bertelsmann

  • Offenlegung des Vertrags

  • Ausstieg aus dem Vertrag - kein Einstieg in die Privatisierung der Selbstverwaltung

Sichere Versorgung vor Profit

Keine weiteren Privatisierungen: Wasser, Abwasser, Abfall, Strom, Gas, städtische Wohnungen, öffentlicher Nahverkehr und Sparkasse müssen unter demokratischer Kontrolle bleiben.

Öffentlich, weil 's wichtig ist!


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