DIE LINKE.Basisorganisation Kitzingen

ARCHIV 2009 - DIE LINKE im Kreis Kitzingen

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Bundestagswahl vom27.9.2009

Ergebnisse der Bundestagswahl

Danke, fuer Ihr Vertrauen!

DIE LINKE hat deutlich zugelegt - das ist auch notwendig, denn wir gehen harten Zeiten entgegen. Die Krise ist noch lange nicht vorbei und die "Lösungen" der Schwarz-Gelben Koalition werden wieder zu Lasten der "kleinen Leute" gehen.

Wir bedanken uns bei allen WählerInnen für das in uns gesetzte Vertrauen. Das bayerische Ergebnis von 6,5% bedeutet eine Verdoppelung der Stimmen seit der letzten Bundestagswahl. 

Die Kitzinger Ergebnisse:

Detailergebnisse zu den Kommunen im  Landkreis Kitzingen


DIE LINKE vor Ort - 6.Mai 2009:

Sabine Wils und Kornelia Möller (MdB)
informieren sich vor Ort über Lage bei MTK

Kornelia Möller MdB und arbeitsmarktpolitische Sprecherin und Sabine Wils, die auf Platz 2 der Europaliste der Linken kandidiert, kamen nach Kitzingen um sich im direkten Gespräch ein Bild von der aktuellen Situation bei MTK zu machen.

Von links nach rechts:
Kornelia Möller (MdB), Sabine Wils (Kanidatin zur EU-Wahl), Werner Flierl (IGM Würzburg), Rolf Konecny (BR MTK), Peter Siedler und Sigi Steiner (Sprecher DIE LINKE Bo Kitzingen)

Zusammen mit den Sprechern der Linken in Kitzingen, Siegfried Steiner und Peter Siedler, sowie der Würzburger Stadträtin und Kreissprecherin Belinda Brechbilder gab es eine Gesprächsrunde mit Werner Flierl (IG Metall Würzburg) und Rolf Konecny (Betriebsrat bei MTK).

Nach einer Schilderung der aktuellen Situation wurden Mittel und Wege diskutiert, wie man auch von politischer Seite, möglichst viele der 800 Arbeitsplätze sichern und weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen verhindern kann.

Banken und "Investor" sind verantwortlich

Die Banken, HBV und Commerzbank, sowie der Eigentümer, sind dafür verantwortlich, dass nun ein Insolvenzantrag gestellt wurde. Das derzeitige Insolvenzrecht, dass in der Hauptsache den Gläubigerschutz zum Ziel hat, macht Sie auch, zusammen mit dem Pensionssicherungsfond zu den Entscheidern über das weitere Schicksal des Werkes. Das Skandalöse daran ist, dass die Commerzbank mit Milliardensteuergeldern gestützt wird und nun Kahlschlag bei Betrieben betreibt. An die Stützung der Banken hat die Bundesregierung keine Forderungen zur Arbeitsplatzsicherung geknüpft - was, wie man nun sieht fatale Konsequenzen hat. Das Gemauschel und das Zocken gehen munter weiter - auf Kosten der Menschen.

Grundlegende Reform des Insolvenzrechts nötig - Hartz abschaffen

Die Teilnehmer waren sich einig, dass auch das Insolvenzrecht grundlegend auf neue Füsse gestellt werden muss. Die Interessen der Beschäftigten und der Region müssen viel größeres Gewicht erhalten.

Die aktuelle Krise stellte eine zuätzliche Bedrohung für alle Industriebetriebe und damit auch die ganze Region dar. Doch wenn Menschen Ihren Arbeitsplatz verlieren sind die Aussichten finster. Einigkeit bestand deshalb auch bei der Forderung, dass die Hartz-Gesetze zurückgenommen werden müssen; denn sie entwürdigen die Menschen und führen in nachhaltige Armut. Wo Arbeitsplätze fehlen nützen auch die grössten Repressalien nichts.

Ziel muss die Erhaltung des Betriebs und guter Arbeitsplätze sein. Für ein Weiterführungskonzept müssen auch der Bund, das Land und kommunale Mandatsträger in die Pflicht genommen werden. gk


MTK in Kitzingen
Solidaritätserklärung - 1.Mai 2009

MTK Kitzingen - Solidarität mit den Beschäftigten

Investoren die nichts investieren

Euch Kollegen hat man in den letzten Jahren sehr viel abverlangt. Neben den Profiterwartungendes sogenannten Investors und der Banken habt ihr auch die Schulden für den Kauf bezahlt.

Die Investitionszusagen vor 10 Monaten sind heute Schall und Rauch und der Betrieb soll abgewickelt werden. Eine Katastophe für Euch persönlich und die ganze Region. Es kommt Zorn auf und man kann die französischen Kollegen, die Betriebsleiter bei Standortschließungen fest setzten, nun verstehen.

»Investoren« die keine müde Mark investieren, Banken die dies zu 100% mit Krediten finanzieren. Die Schulden für den Kauf wurden zu 100% dem Betrieb und damit den Beschäftigten aufgebürdet. Das ist skandalös und ein verantwortungsloser Irrsinn. Die Zeche zahlten und zahlen die Beschäftigten - die Verursacher werden nicht zur Rechenschaft gezogen, sie tragen kein Risiko.

Neoliberale Gesetze

Die Gesetze wurden in den vergangenen Jahren durch rot-grün-schwarz-gelbe Mehrheiten "neoliberalisiert". Erst dadurch wurden solche kranken Finanzierungsmodelle, wie bei MTK, möglich.


Kreisverband Würzburg - Donnerstag - 16. April - 18 Uhr - Einladung zur Diskussion

Diskussion zum Wahlprogramm zur Bundestagswahl

Do. 16.April - 18 Uhr - Würzburg
Erster Entwurf zum Bundestagswahlprogramm wird vorgestellt und an der Basis diskutiert

Button - Link zum Entwurf des Wahlprogramms der LINKEN zur Bundestagswahl 2009

Ein erster Entwurf zum Wahlprogramm der LINKEN zur Bundestagswahl am 27.September liegt seit kurzem vor. Alle Mitglieder des Kreisverbands und Interessierte sind herzlich eingeladen mit zu diskutieren. Mehr ...

Ort | Ablauf Erstellung | Entwurf (Stand 24.3.09 - pdf 240kB)


www.campact.deAktion erfolgreich beendet
Ein erster Erfolg - Ilse Aigner musste auf Grund des öffentlichen Drucks die Aussaat von Genmais MON810 verbieten.
Nun ist weiterer Druck notwendig, um ein generelles Verbot zu erreichen ... www.campact.de/gentec

Holzhausen 20.3.2009 - Protest gegen Gentechnik


Würzburger Stadträtin Belinda Brechbilder unterstützt Protest-Kampagne gegen Gen-Aussaat


Es sind nur noch wenige Tage, aber noch nicht zu spät die Aussaat des Genmais zu verhindern. In anderen Ländern erfolgte dies schon. Auch hier ist die überwiegende Mehrheit der Menschen und der Landwirte dagegen. Die CSU belässt es bei Lippenbekenntnissen und schiebt den Schwarzen Peter weiter.
Mit der Unterstützung des Online-Appells können Sie mithelfen den Druck zu erhöhen, damit die Vernunft doch noch siegt. Mehr: www.campact.de/gentec.
Broschüre der LINKSFRAKTION zur Agro-Gentechnik Positionen der LINKEN:
Broschüre Agro-Gentechnik

Sa. 14. März Infostand in Kitzingen

Von 10-14 Uhr treffen Sie uns in Kitzingen, in der Marktstraße, am Infostand. Es geht um die aktuelle Krise und Informationen zur Demonstration am 28. März in Frankfurt "Wir zahlen nicht für eure Krise!", zu der auch DIE LINKE aufruft. Auch aus unserer Region gibt es Mitfahrgelegenheiten.

extern:

Banner: Demo 28.3. Wir zahlen nicht für eure Krise!

Mobilisierungsseite für Großdemonstration am 28.März:

"Wir Zahlen nicht für eure Krise! Für eine solidarische Gesellschaft!"
Mehr unter www.28maerz.de (Mitfahrgelegenheiten ab Würzburg)

Texte zum Thema:

Rainer Roth: Finanz- und Wirtschaftskrise - Krise des Kapitalismus

Diskussionen im Internet:

Debatte "Finanzkrise" bei labournet (Netzwerk linker Gewerkschafter)

isw-München (Sozial-ökologische Wirtschaftsforschung)


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